Über Darjeeling nach Sikkim - Bilder einer Reise

Die alte Darjeeling-Bahn fährt noch

Yuksom - Ausgangspunkt unserer Tour zum Gocha La

Wir haben 5 Yaks (Mischform) als Tragtiere

An der Hauptstraße von Yuksom (1 700 m) – dem Ausgangspunkt unserer Tour. Die 5 Dzos (Mischformen zw. Yak und Hausrind) werden uns die nächsten 9 Tage begleiten.

Der Wald, recht urwüchsig, knorrige, vermooste Bäume…

Unterwegs zum Goacha La

 

Am Samiti Lake  (4.430 m) ist dann leider Schluss. Zum Pass fehlen noch etwa 3 Stunden

Schon beim Wintereinbruch in Dzongri mußten wir eine Entscheidung treffen: Es war vorgesehen, den Rückweg vom Samiti Lake über Lam Pokri, Chamray, Kasturi Oral nach Labdang (ein 4 - Tage Treck) zu nehmen. Da dieser immer auf etwa 4.200 m hinzieht und der Abstieg nach Labdang sehr steil ist, waren Träger ab Thangsing vorgesehen. Der Wintereinbruch machte diese Route aber praktisch unbegehbar. Deshalb wurde schon in Dzongri  entschieden, die Träger abzubestellen, da diese auch 2 Tage Anmarsch gebraucht hätten.

Wir schlagen das Zelt auf der Alm Lumbni (4.220 m) auf und steigen dann noch zum Simiti Lake auf etwa 4.350 m – unsere Fußstapfen sind heute die ersten am Simiti Lake

Unglaublich, aber jedes Haus hat seine eigene Wasserleitung von irgend wo da oben wo ein Wasserbehälter errichtet wurde. Fehlersuche dürfte schwierig sein.

Sikkim, Land der Orchideen und Rhododendron

 

Die Landschaft, die wir durchqueren, ist eigentlich wunderschön, doch oft ist alles in Wolken gehüllt, auch die Straßen liegen dann kurze Zeit voll im Nebel.

 

 

 

 

Kloster Pemayangtse  In Erinnerung bleiben die außerordentlich detailreiche Darstellung von Dämonen, Tieren , Vögeln, Buddhas, Bodishattvas

Dzongi

Wir bleiben hier 2 Tage zur Akklimatisierung

In Dzongri überrascht uns ein verspäteter Wintereinbruch.

 

 

Regelmäßig gegen 15 Uhr am Nachmittag beginnt es zu schneien, oft begleitet von Gewitter und Sturm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kältegrade und Eis im Zelt bis minus 8 Grad

Erster Aufstieg nach Sachen / Pre Chu

 

Chorten in Tshoka – dem letzten Ort,  wo man sich noch einmal eindecken kann mit Getränken, Lebensmitteln, Handschuhen…

 

 

 

Aufbruch zum Dzongri -Trail, der durch riesige Waldgebiete führt und traumhafte Blicke auf  den Kanchenjunga gewährt, sofern das Wetter mitspielt.

 

 

 

 

 

 

 

Rasheed, ein alter Bekannter von Günter, ist auch diesmal wieder unser Guide.

Wanderung zur Akklimatisierung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen Mittag ist ein Teil der Wege wieder schneefrei. Wir haben Glück,  hin und wieder bietet sich auch eine phantastische Sicht auf die uns umgebenden Berge- den  Kanchenjunga , den Padim…

Es sind die Unsrigen, die da an uns vorbeimarschieren

 

Oberhalb von Thangsing

Immerhin, wir sind nahezu die Einzigen, die in dieser traumhaften Landschaft unterwegs sind.

Hat auch was für sich.

 

Es sind wohl nur die Dzos, denen Schnee und Eis nichts auszumachen scheint.

Abstieg nach Thsoka

 

 

 

 

 

 

Ein Teil der Mannschaft

Von Thangsing zum „Campground“ Lamunay – wieder schneebedeckte Wege

Der Weg ist anspruchsvoll der Witterung wegen - aber jetzt auf dem Rückweg blühen nun auch die Rhododendron

 

Thsoka (3.050 m) - eine Handvoll bescheidener Hütten, bewohnt von Flüchtlingen aus Tibet

 

Zurück nach Yuksom - wir gönnen uns das  Tashi Gang Ressort

 

Ein entspannter Plausch mit Chris und Jackie aus dem fernen Lake District – wir trafen uns immer wieder vor unseren schneeverwehten Zelten.

 

Gangtok - Sikkims Hauptstadt.

Regelmäßig zwischen 15 und 16 Uhr am Nachmittag beginnt es monsunartig zu regnen

 

 

 

Wir genießen aber trotzdem den Aufenthalt und die Gastfreundlichkeit nebst einer vorzüglichen Küche im Netuk House

 

 

Kalimpong - eine erstaunlich lebendige Ortschaft mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten        

Oberhalb von Thanshing  leicht rechts hinter dem Zelt der Pandim 6.691 m

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Sikkim  -  30.März bis 24. April 2009

Der Toy Train – hier in Darjeeling - gehört seit 1999 zum Welterbe der Unesco und aufgrund seiner historischen Bedeutung und seiner Anziehungskraft auf Touristen bis heute überlebt. Hier wird er gezogen von „antiken“ blauen Lokomotiven, die teilweise schon 75 Jahre alt sind.

 

Doch zum Einstieg noch ein paar Infos: Wir sind von Delhi rüber nach Baghdogra (liegt da irgendwo südlich von Darjeeling) mit stundenlanger Verspätung geflogen. Unser Local erwartet uns und bringt uns in 3 Stunden nach Darjeeling. Im Guesthouse treffen wir dann auch auf unseren langjährigen Freund Rashid. Er kommt aus Srinagar und wird uns zum Gochala-Paß (4.900 m) am Fuße des Kanchenjunga begleiten. Und er hat uns zur Begrüßung 2 kg Mandeln aus Srinagar mitgebracht. Und diese haben wir dann auf dem ganzen Trek zusätzlich getragen ....

Den Rest der Tour zeigen die Fotos. Allerdings mußten wir öfters umdisponieren: wegen Schneeeinbruch, wegen Regen, wegen ....