Albanien ist sicher kein typisches Reiseland für verwöhnte Touristen. Es bietet noch viele ursprüngliche Landschaften. Das Problem: Man muß nur hinkommen. Wanderwege und gemütliche Hütten wie in Tirol wird man in den Bergen nicht finden. An Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants mangelt es dagegen nicht. Getroffen haben wir überall sehr freundliche und hilfsbereite Menschen. Verständigung: Deutsch kann da keiner und Englisch an der Rezeption im 4-Sterne Hotel. Das war es dann auch schon. Obwohl Uta in mehreren Sprachen gut zu Hause ist .... ich habe mir nur ein einziges Wort einprägen können: “Shiten”. Keine Falschinterpretation: es heißt  “zu verkaufen”. Häuser, Wohnungen, Grundstücke, Ruinen, ...  Da kommt sicher eine gewaltige Immobilienblase auf das Land zu.

Ein Hindernis für die touristische Erschließung: Das Straßensystem. Ob Landstraße, Feldweg oder Autobahn, man sollte immer damit rechnen, unvermittelt in ein 10 bis 20 cm tiefes Loch zu fallen. In den Städten kann es auf den Fußwegen auch tiefer sein. Navigation mit TomTom Kartenmaterial: Straßenabdeckung 110%. Ja, das gibt es. Selbst in Bergdörfern mit Straßenzustand -5 (auf einer 5 Punkte Notenskala) waren Hauseinfahrten eingezeichnet. Nur eines fehlte dem System: die Zustandseinstufung. Und es gibt kaum Querverbindungen über die Bergketten, die das Land in Nord-Süd-Richtung durchziehen. Mehr Infos gibt es im Reisebericht.

Die Landkarte mit den eingetragenen Anlaufpunkten unserer Tour:  Google Earth  -  Gogle Mapps

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Reise vom 29.April - 10.Mai 2017

 

 

Kruja am Abend

Hinter den Bergen liegt Tirana.

Die Straße von Kruja nach Burrel nach dem Parkcenter. Hier ein recht gut befahrbares Straßenstück. Das Navi errechnete für die 48 km 1h 10 Minuten. Gebraucht haben wir 3,5 Stunden. Allerdings waren von den 48 km immerhin schon 26 km asphaltiert.

Kruja - der Bazar. Fake Village würde Trump sagen. Alles neu für die Touristen erbaut. Ein Aufenthalt von einer Stunde reicht eigentlich.

Dolma Tekke - alte Moschee im Burgbereich

Fahrt durch den Nationalpark - bis zum Parkcenter ist die Straße asphaltiert - 26. km

Elbasan - Straßenszene am Abend

Südlich von Burrel hatten wir einen Reifenschaden und mußten das Notrad montieren. Die geplante Bergstrecke nach Elbasan wurde nach Rücksprache mit Einheimischen wegen des schlechten Zustandes gestrichen.

Vom Flughafen Tirana sind wir mit dem Mietwagen in 30 Minuten in Kruja - Blick aus dem Fenster auf die Burg. Unter den roten Dächern befindet sich der Bazar .

Der Ohridsee - die Ortschaft Lin

Der Ohridsee - die Bilder vermitteln ein romantisches aber falsches Bild - wir fahren 2x durch die Stadt Pogradec bis wir ein passendes Hotel mit Blick auf den See finden

Gjirokaster

Bed and Breakfast - aus dem Internet. Das Guesthouse machte einen recht interessanten Eindruck: ein typisches altes Gebäude, umfunktioniert. 25 € für 2 Personen mit Frühstück.

Die Altstadt von Gjirokaster mit der Burg

Ausgrabungsstätte in Butrint. Bestandteil eines jeden Reiseprogrammes. Na ja, ganz nett. Jedoch nicht vergleichbar mit den antiken Stätten an der türkischen Küste.

Eine der Buchten  von Ksamil im Süden Albaniens

Die Altstadt von Berat - aufgenommen von der Burganlage

Der 200 m lange Holzsteg ist der einzige Zugang zum Kloster. Je weiter wir auf dem Steg zum Kloster gehen, desto instabiler wird er und dann fehlen die letzten 30 m ganz. (Stand 5/2017)

Kompetar Nationalpark

Ohrid See

Korca: Wir suchen im Zentrum einen Parkplatz und nach Studium des Reiseführers schauen wir uns im alten Teil der Stadt um. Überall Handwerker bei der Sanierung oder dem Neubau der alten Vorbilder. Restaurant, Shops, Entertainment. Mit anderen Worten: Ein Touristenanlaufpunk im Entstehen.

Korca

Wir nähern und dem Gebirgszug der sich entlang des Vjosa Flusses zwischen Carshove und  Permet hinzieht

Otomanische Brücke bei Petran

Im Vlosa-Tal nach Permet

Elbasan

Quelltopf “Blue Eye” am Stausee Siri i Kalter

Saranda

Der Küstenort Saranda besteht aus Hotels und vor allem Eigentumswohnungen der Albaner für den Sommer. Es wird kräftig ausgebaut und saniert

Butrint

Ksamil

Ksamil liegt ganz im Süden Albaniens. Eigentlich der schönste Ort - noch nicht so verbaut wie andere Küstenstädte

Auf dem Weg zum “Monastiri Kakomes”

Die breite Asphaltstraße (wir fragten uns: was soll denn das?) endete vor einem verschlossenem Tor zur Kakome-Bucht. Zwei Einheimische und ein Maulesel standen dort. Ich fragte nach dem Kloster. Der Schafhirte drehte ein am Boden liegendes Schild um. Das stand dann drauf: Monastir. Er nahm uns mit und zeigte uns eine Abkürzung

Noch 300 m zum Kloster

Monastiri Kakome

Jemand hatte da Feuer gelegt - der Schaden hielt sich in Grenzen

Der Llogara-Paß - 1041 m - der Übergang nach Vlora

Blick vomLlogara-Paß - 1041 m - der Übergang nach Vlora

Monastiri

Shen Merise

Berat

Wir wohnen im Zimmer über dem grünem Schirm

Skodra

Skodra am Skoder See ganz im Norden - wir wohnen in der Fußgängerzone 5-Sterne Hotel

Gebäudesanierung der noch erhaltenen alten Gebäude aus den 20ern des letzten Jahrhunderts

Restaurierte alte Gebäude der Vorkriegszeit neben Enver Hodschas sozialistischen Wohnblocks

Blick von der Burganlage von Skodra nach Süden

Wir hatten uns auf der Suche nach einem Pilgerort verfahren - ungesicherte Zufahrtstraße zu einer kleinen Ortschaft in den Bergen

Lagune von Patok

Zwei von einigen tausend Bunkern

Durres

Strand von Durres - 90% der Gebäude sind Eigentumswohnungen -  keine Adresse für westlichen Strandtourismus

Kinder sehen Vieles anders als wir Touristen