



























Liegeplatz in den Fourni-Inseln
Die Fourni-Inseln liegen hinter uns
Pythagorio auf Samos
Die letzten Arbeiten an der Jacht vor der Übernahme.Gegen Mittag starten wir in Richtung Fourni-Inseln.
Leros: Nachdem wir auf See den Motor starten wollten, nichts ging. Die Batterien leer. Ursache: Die Lichtmaschine defekt. Also bei leichtem Wind wieder zurück nach Leros.
Nordbucht (Kalotariissa) auf Donousa
Wegen der in den nächsten Tagen erwarteten Wetteränderung entscheiden wir uns für einen langen Schlag von den Fourni-Inseln bis nach Koufonisi. Wir holen die Landleinen noch vor Sonnenaufgang ein und laufen unter Motor in den beginnenden Morgen.
Katapola auf Aegiali
Die Insel Levitha
Leros Xirokampos - Sonnenaufgang

Die Bäckerei von Leros heute (oben) und 1991 (unten)
Donousa - Michael führt das Logbuch
Die Insel Levitha ist der “Zwischenstopp von den Kykladen zu den Sporadern
Insel Leros, Ormos Pantelli. Wir hatten früh den Hafen verlassen und Segel gesetzt. Wollten dann wegen Starkwind Segel reffen und versuchten zur Sicherheit die Maschine zu starten - ohne Erfolg. Da wir trotz Fehlersuche die Ursache nicht ermitteln konnten, wurde entschieden unter Segel zurück nach Leros, Hafen Pantelli zu segeln. Ankerwinsch ging auch nicht mehr. Die Starterbatterie war hin und der Stromanschluß der Lichtmaschine korrodiert und abgebrochen ....Lichtmaschine + neue Starterbatterie war erst am nächsten Tag Nachmittag wieder einsatzfähig.
Leros war in den letzten 20 Jahren schon öfter Anlaufziel. Interessant einige der dortigen Veränderungen. Doch viel ist es nicht.
Lipsi, Nordbucht
Patmos
Patmos - Chora, gegen 18 Uhr ist alles leer und ruhig
Agathonisi - der kleine Haupthafen ist wegen des starken Windes kein guter Liegeplatz. Auch alle anderen Liegeplätze an der Südküste zeigen schon von weiten, dass dort wegen der geringen Landhöhe kein ruhiges Liegen über Nacht möglich ist. Also weiter die Ostküste hinauf - da gibt es die kleine Bucht Katholiko. Und die ist aus Erfahrung bestimmt ruhig. Im zweiten Anlauf liegt das Boot mit 70 m Kette und zwei Landleinen fest. Nachts hören wir mehrfach Böllerschüsse (Sturmwarnung).
Unterwegs - ruhiger Liegeplatz mit wunderschöner Abendstimmung
Am nächsten Morgen wird auf dem Boot alles festgezurrt - wir haben 17 sm bis Samos Insel + einige sm an der Küste nach Pyrthagorio vor uns. Wir haben einige wenige m² Vorsegel gesetzt - in der Hoffnung, hoch am Wind doch Segeln zu können. Ein Irrtum wie wir schnell feststellen müssen, als wir aus der Windabdeckung der vorgelagerten Insel heraus sind. Also reffen bis auf einen kleinen Rest von etwa “ 2 m² ” - zur Stabilisierung des Bootes und volle Maschine. Der Wind bläst durchgängig mit 28 - 32 Knoten, sehr steile Seen.
Nach etwa 3 Stunden sind wir unter Landabdeckung von Samos und machen einen letzten Badestopp bevor wir Pythagorion anlaufen.
Der Stadthafen von Pythagorio am Abend
Ein sehr schöner Liegeplatz. Als wir abends im Restaurant sitzen kommt Wind auf. Bei 7 von 10 Yachten in der Bucht slippt der Anker - unserer hält. Trotzdem mußten wir schnell an Bord zurück - eine andere driftende Yacht wurde fast auf unser Boot gedrückt
Die Insel Leros - Pantelli im Abendlicht
Die Crew von 1991 in der Bäckerei
Wir liegen gut geschützt gegen nördliche Winde in einer weiten Bucht der Fourni- Inseln. Zwei lange Leinen zum Land. Anschließend steigen wir noch einige Meter den Hang hinauf und genießen das abendliche Panorama. Hier haben wir schon oft gelegen.
Das Boot läuft bei leichtem Wind. Mit etwas Abfallen und schnellem Anlufen gelingt auch ein atraktives Foto. Die Crew ist begeistert.
Links die blauen Rahmen mit den Petroleumlampen: sehr romantisch. Nur, ich kenne noch den kleinen Einzelhandelsladen der hinter den zugemauerten Fenstern mal war und wo man Gemüse, Eier, und alle Dinge des täglichen Bedarf kaufen konnte. In der Altstadt von Leros viel “Verfall”


Noch eine Hafenrunde in Pythagorion bevor wir die hinter einem Kap gelegene Marina anlaufen.
Wir geben das Boot ab, suchen uns ein Quartier im Ort und schließen den Tag in einem kleinen Restaurant ab.
In der Bucht ist absolut nichts vom Starkwind draußen auf See zu merken.
Eine kleine Marina mit “Mülltrennung” ohne weiteren Service, neue Restaurants, die Bäckerei von 1991 gibt es noch unverändert (nur ein neuer elektrischer Backofen). Im Gespräch mit den beiden Frauen in der Bäckerei erfuhr ich, dass es manchmal kein Gas gäbe und manchmal keinen Strom und ... Das erklärt auch den Holzstapel vor der Bäckerei.
Pythagorion


© Guenter Knoblauch